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"Fairnissage" mit einem Bremer Künstler: Fotogalerie von 25 Bremer BotschafterInnen mit ihren Statements zum Fairen Handel"

Foto von Morin Fobissie Kamga, jpg, 72.2 KB

Beschreibung:
Der Bürgermeister Bremens bittet 25 Bremer Bürgerinnen und Bürger in einem Brief, sich als Botschafter des Fairen Handels für Bremen zu Verfügung zu stellen. Es werden dabei Akteure aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zum Thema "Fairer Handel" zusammengeführt. Der Bremer Künstler Michael Weisser begleitet das gesellschaftlich relevante und nachhaltige Projekt "Fairer Handel" durch eine Werkserie von Portraits mit Statements und stellt es in einer Kunst-Ausstellung zur Diskussion. Im Zuge des Projektes werden bekannte und unbekannte Menschen in Bremen fotografisch erfasst, während sie ihre Meinung zum Thema "Fair Trade" artikulieren.
Zu der Ausstellung werden wichtige Bremer Entscheidungsträger und Multiplikatoren eingeladen. Die Veranstaltung beinhaltet ferner einen ergänzenden kulturellen Programmteil sowie einen interessanten Referenten.

Ziele des Projektes:
Über das Medium "Kunst und Gestaltung" sollen neue Zielgruppen ansgesprochen und das Thema verstärkt in die Öffentlichkeit gebracht werden. Im Anschluss an die Ausstellung werden die Portraits nachhaltig als Wanderausstellung in bremischen Einrichtungen wie z.B. Schulen, Bürgerhäuser, Bildungsinstitutionen, Museen, Behörden, Hochschulen etc., platziert.

Bremer BotschafterInnen des Fairen Handels (pdf, 2 MB)

Kochen mit fair gehandelten Produkten im Hauswirtschaftsunterricht

Foto aus dem Hauswirtschaftsunterricht, jpg, 13.4 KB

Das Projekt wird in dem Fach Hauswirtschaft mit ca. 15 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der St. Johannis-Schule durchgeführt. Im Rahmen der fairen Woche in Bremen und in Zusammenhang mit dem Thema "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" wurde das Kooperationsprojekt im Jahr 2004 durch das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung-(biz) und die St. Johannis-Schule gemeinsam initiiert. Jedes Jahr im September fand das Projekt während der Fairen Woche in Bremen statt. Seit 2009 wird das Projekt sogar vier mal im Jahr durchgeführt.
Durch das Projekt sollen die Schülerinnen und Schüler:

  • Fair gehandelte Produkte kennenlernen, testen und entdecken
  • Hintergrundinformationen zum Fairen Handel allgemein und zu einzelnen Produkten erhalten
  • Rezepte mit fair gehandelten Produkten umsetzen
  • über allgemeine entwicklungspolitische Themen kritisch diskutieren können

Für weitere Informationen: www.bizme.de

- Auf den Spuren unserer Kleidung

Foto fairer Kleidung, jpg, 20.0 KB

Die Wanderausstellung Made in? Made by? - Auf den Spuren unserer Kleidung wurde vom Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) und der Bremer Arbeitsgruppe der Kampagne für saubere Kleidung erstellt. Sie richtet sich an Jugendliche und Erwachsene und informiert über die konkreten Arbeitsbedingungen bzw. ökologische und soziale Missstände bei der Herstellung von (Baumwoll-) Bekleidung wie z.B. Jeans und T-Shirts. Neben Texten und Fotos gibt es verschiedene Exponate (Baumwolle, öko-faire Textilien) zum anfassen und Mitmachen (Weltkarte, Fragewürfel, Meinungsbarometer) sowie umfangreiches didaktisches Material (Fragebögen, Rollenspiel Fashiontalk).
Die Ausstellung soll:

  • Bewusstsein schaffen für globale Zusammenhänge in der Bekleidungsproduktion
  • aufklären über menschenunwürdige und gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen sowie ökologische Schäden
  • Diskussion über das Thema anregen Handlungsalternativen für den Einzelnen aufzeigen
  • Die Rolle Bremens als (Baumwoll-)Handelsstadt mit langer Tradition kritisch reflektieren.

In Bremen wurde die Ausstellung im Gewerkschaftshaus und im Hafenmuseum Speicher XI gezeigt, jeweils mit Führungs-Angeboten für Schulklassen.

Für weitere Informationen : www.bizme.de

Prost Mahlzeit - Die Zukunft unserer Ernährung

Stipendiaten der GIZ zu Besuch auf dem ökomarkt im Bremer Steintor, JPG, 40.6 KB

Projektträger: Regionales Zentrum Bremen Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH - GIZ

Auf der einen Seite Massentierhaltung, künstlicher Käse, schadstoffbelastete Nahrungsmittel, Profitmaximierung und weite Wege vom Produzenten zum Verbraucher. Auf der anderen Seite Fairer Handel, Bioprodukte und Kleinbauern. Wer kann in der Zukunft den Nahrungsbedarf der Welt decken und welcher Weg ist richtig, billig oder gut?

Das Wochenendseminar für internationale GIZ-Stipendiaten und Interessierte aus Norddeutschland zu den Themen Fairer Handel und Bio fand vom 1. bis 3. April in Bremen statt.
Die Dozenten gaben zunächst einen theoretischen Einstieg in das Thema, um dann mit den Teilnehmenden über Nahrungsmittelproduktion in Deutschland und ihren Heimatländern zu diskutieren. Den Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden während des Seminars umfangreiche Informationen über die Zusammenhänge innerhalb der weltweiten Ernährungsindustrie und dem damit verbundenen Konsumverhalten vermittelt.

Nach Kurzvorträgen und Diskussion ging es zum Besuch in den Weltladen und auf den Bremer Ökomarkt, es wurde aber auch ein Discounter besucht. Kann man Fair Trade und Bio schmecken, riechen, sehen? Produkte und Produktionsarten wurden verglichen.

Das Besondere an diesem Seminar ist, dass Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Ländern (z.B. Mexiko, Russland, China, Ungarn) die für sie meist neue Idee von Fairem Handel kennenlernen und ihr eigenes Konsumverhalten reflektieren. Diese Impulse nehmen sie nach Abschluss ihrer Fortbildungen als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit in ihre Heimatländer.

Für weitere Informationen: GIZ - Regionales Zentrum Bremen

Bildungs_Lücke Nachhaltigkeit im Tourismus in der beruflichen Aus- und Weiterbildung II

Foto Landschaft, jpg, 9.9 KB

Zukunftsfähiges Reisen! Nachhaltiger Tourismus! Diese Begriffe finden zunehmend Eingang in die öffentliche Debatte und auch in die Tourismusunternehmen. Was steckt dahinter und was können Akteure in der Tourismusbranche tun?

Tourismus hat positive und negative Auswirkungen auf die Zielgebiete und ihre Bewohner/innen. Am Leitbild der Nachhaltigkeit orientiert, kann Tourismus ein bedeutender wirtschaftlicher Entwicklungsfaktor sein, gerade auch für die Länder des Südens.

Foto Titel Broschüre Rainer Reisgern, jpg, 11.6 KB

Das Projekt "Bildungs_Lücke Nachhaltigkeit" beleuchtet die berufsschulische Aus- und Weiterbildung von Reiseverkehrskaufleuten darauf, inwiefern Nachhaltigkeitsaspekte in der Ausbildung bereits behandelt werden und zielt auf eine Verankerung dieser Aspekte im Unterricht. Zudem soll das Interesse an Qualifikationsmaßnahmen bei Reiseveranstaltern und Reisemittlern untersucht werden. Die Sensibilisierung der Anbieterseite ist ein wichtiger Schritt, um Nachhaltigkeit im Tourismus als Entwicklungsfaktor für die Länder des Südens langfristig zu forcieren und zu gewährleisten.

In Qualifizierungsmaßnahmen werden Berufsschullehrer und Berufsschullehrerinnen und wichtige Multiplikatoren geschult. Für die Umsetzung im Unterricht wurden spezielle Unterrichtsmodule entwickelt, die mit Hilfe von Planspielen, Lern- und Arbeitsbroschüren verschiedene Aspekte der Thematik behandeln, beispielsweise die Konzeption einer Modellreise unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten oder ein Planspiel zur Erschließung einer neuer touristischen Destination.

Weitere Informationen zum Projekt und zum Thema "Nachhaltiger Tourismus“: www.bizme.de

Fairfahren

Foto der Theateraufführung in der Aktionsbahn, jpg, 12.7 KB

Eine als Fair Trade Bahn umgestaltete Straßenbahn fährt mehrere Stunden lang durch Bremen. In der von der Bremer Straßenbahn zur Verfügung gestellten und mit Plakaten zum Thema Fairer Handel geschmückten Bahn informieren sich die Mitfahrenden über verschiedene Aspekte und Produkte des Fairen Handels, testen mit einem Quiz ihr Wissen zum Thema Fairtrade und schauen sich Spielszenen des Chinelo Welttheaters an.

Foto der Aktionsbahn, jpg, 9.8 KB

Das Angebot, fair durch Bremen zu fahren, wurde auch von Schulgruppen gerne angenommen. Während der Fairen Woche im September soll wieder eine Fair Trade Bahn bespielt werden.
Das Projekt wurde vom Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk (BeN) und dem Weltladen gemeinsam mit der Bremer Heimstiftung, dem Martinshof – Werkstatt für behinderte Menschen und der BSAG durchgeführt und vom Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa unterstützt.

Für weitere Informationen: www.weltladen-bremen.de oder www.ben-bremen.de

"FairAnstaltung" im Stiftungsdorf Blumenkamp der Bremer Heimstiftung

Das Stiftungsdorf Blumenkamp/Anna-Stiegler-Haus ist eine Einrichtung der Bremer Heimstiftung. Es besteht aus sechs Hausgemeinschaften, einer Kurzzeitpflegeeinrichtung, einer Tagespflegeeinrichtung, 41 Mietwohnungen mit angeschlossenem Service sowie einer Schule für Altenpflege. Insgesamt umfasst der teil- und vollstationäre Bereich der Einrichtung 106 Plätze.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Teestunde" treffen sich die Mieterinnen und Mitarbeiter der Wohnanlage regelmäßig zu Informationsveranstaltungen, um sich mit gesellschaftlichen Themen kritisch auseinanderzusetzen und untereinander auszutauschen. Unter dem Motto "sehen, hören und schmecken" war die Teestunde im Juni 2011 dem Thema Fair Trade gewidmet. Hierzu wurde Herr Möllers (Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V.) als Referent eingeladen. Nach einleitenden Informationen zu den Hintergründen und der Entwicklung des Fairen Handels folgte eine angeregte Diskussionsrunde, zu der fair gehandelter Tee angeboten wurde. Es war demzufolge eine "Fairanstaltung" für alle Sinne.

"Bitter-Süßer Kakao" – Menschenrechte in einer Tasse heißer Schokolade

Ein Theaterstück des Bremer Welttheaters

Aufführung Welttheater, jpg, 29.2 KB

Das Bremer Welttheater ist ein Projekt des Chinelo-Theaterhaus e.V., das sich 2004 gegründet hat. Seit Oktober 2007 gibt es das Projekt Bremer Welttheater nun schon. Das Bremer Welttheater geht davon aus, dass gemeinsames Theater-Machen von Jugendlichen aus unterschiedlichen Nationen eine Form der Begegnung ist, die neue Wege geht; also Grenzen überwindet, Identität stiftet und Spaß macht. Dabei beschäftigt sich das Welttheater mit gesellschaftspolitischen Themen wie beispielsweise Fremdenhass, multikulturellen Gesellschaften, Menschenrechten und Fairem Handel.

Aufführung Welttheater, jpg, 16.6 KB

Das Theaterstück "Bitter-süßer Kakao" zeigt szenische Rückblenden in die Zeit der Eroberung Mittelamerikas, die die Ausbeutung und Vernichtung der Kulturen schildern. Figuren der Gegenwart, die durch Spekulationen mit dem Produkt Kakao maximale Gewinne erwirtschaften und sich dabei vor dem Leid der Anderen verschließen, zeigen eine Realität, in der "die Gerechtigkeit nur als Utopie der Menschheit zurückbleibt".

Wollen Sie mehr zum Bremer Welttheater erfahren? Willst Du mitmachen?
Mehr unter: www.bremer-welttheater.de

Fair play - Fair pay. Weltweit und für alle.

Werderfans gegen Diskriminierung

Naldo als Botschafter des Fairen Handels, JPG, 18.3 KB

Die Antidiskriminierungs-AG "Werderfans gegen Diskriminierung" hat in den letzten Jahren verschiedene Aktivitäten gegen Diskriminierung beim Fußball entfaltet. Die Gruppe greift nun das Thema Fairer Handel auf und unterstützt es in Form von Aktionen und Aktivitäten. Mit diesen Aktionen sollen Besucher des Weserstadions angesprochen und auf das Thema Fairer Handel aufmerksam gemacht werden. Zu den Aktivitäten zählen die Verteilung von Flugblättern im Stadion und eine Informationsveranstaltung mit Experten im OstKurvenSaal des Weserstadions ebenso wie die Gewinnung des Spielers Naldo als "Botschafter des Fairen Handels".

Ziel dieser Kampagne ist es, Werderfans auf das Thema Fairer Handel und auf die Bewerbung Bremens zur Hauptstadt des Fairen Handels aufmerksam zu machen und mit öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten neue Zielgruppen zu erreichen, zu informieren und für das Thema Fairer Handel zu sensibilisieren.

Weitere Informationen unter: www.werderfans-gegen-rassismus.de

Faire Kaffeetafel

Faire Kaffeetafel, jpg, 52.7 KB
Quelle: BeN

Am 18.06.2011 beteiligten sich über 200 Bremerinnen und Bremer an der "Fairen Kaffeetafel" auf dem Marktplatz. Eröffnet wurde die Aktion von der Senatorin für Finanzen, Bürgermeisterin Karoline Linnert, gemeinsam mit Bernd Möllers vom Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk (BeN). Mit Tischen und Bänken wurde das Wort "FAIR" gebildet. Die Anwesenden nahmen mit einer kostenlosen, leckeren Tasse Fairtrade-Kaffee oder Tee an der Tafel Platz. Dementsprechend groß war der Andrang an den Ständen, die die beliebten und leckeren Produkte ausschenkten. Dieses attraktive und öffentlichkeitswirksame Motiv, das sich sowohl aus den Tischen und Bänken als auch den Bremer Kaffee- und Tee-Trinkern zusammensetzte, wurde dann von oben fotografiert und für die Medien festgehalten. Neben der Steigerung des Bekanntheitsgrades von Fairtrade-Produkten, hatte die Kaffeetafel natürlich auch zum Zweck, dass sich Interessierte, Kaffee-Genießer und Passanten über Produkte aus Fairem Handel informieren und sich von der hohen Qualität überzeugen konnten.

Weitere Informationen unter: www.ben-bremen.de

Wer mehr FAIRsteht, kann fairer Handeln: Schaufenstergestaltung der Buchhandlung Storm

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Wer richtig handeln will, muss informiert sein! Nach diesem Motto gestaltete die Buchhandlung Storm ein Schaufenster mit Literatur zu den Themen: Welthandelsbeziehungen, Kolonialwaren, Produkte aus Fairem Handel, Weltwirtschaftssystem sowie nachhaltiges Wirtschaften. Dabei helfen Materialien wie Plakate, Fairtrade-Produkte, Infoflyer und insbesondere Literatur die Aufmerksamkeit von Passanten auf das Schaufenster zu lenken, einen Moment stehen zu bleiben und vielleicht sogar Interesse zu wecken und der Buchhandlung einen Besuch abzustatten.

Die Schaufenstergestaltung soll zusätzlich auf die Bewerbung Bremens als Hauptstadt des Fairen Handels aufmerksam machen.

Mehr zur Buchhandlung Storm finden Sie hier: www.storm-bremen.de