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"Markt der grünen Branche“

Infostand während des

Was ist denn eigentlich die "grüne Branche"? Hierzu gehören alle Institutionen, Anbieter und Verwaltungsstellen, die im Bereich Nachhaltigkeit, Schutz der Biosphäre und Fairness agieren. Beim 2. Markt der grünen Branche im Rhododendronpark präsentierten eine Vielzahl der bremischen Anbieter aus dem "Grünen Bereich" - vom Gartenbauer über die Hochschulen mit ihren Biologie-Studienfächern bis zum Bio-Bauern - wie sich ein faires Leben gestalten lassen kann. Dabei waren selbstverständlich auch Anbieter fairer Produkte und das Projekt "Bremen fairbessern" mit verschiedenen Aktionen präsent. Die zahlreichen Besucher wurden aufgefordert, ein Wissenquiz zum Fairen Handel mitzumachen, bei dem es faire Produkte zu gewinnen gab und das Fan-Projekt von Werder Bremen präsentierte einen überdimensionalen Fußball, in dessen Inneren sich Bilder anschauen ließen, wie Fußbälle in Pakistan fair produziert werden.

Nachhaltigkeitsmitgliedschaften

Gemeinsam sind wir stärker: Bündnisse der Kommunen mit unterschiedlichen Schwerpunkten in der generellen Zielsetzung für eine nachhaltige Entwicklung haben das Ziel, durch gemeinsames Lernen und Handeln, durch ständigen Austausch, kooperative Projekte und Aktionen, gegenseitige ideelle und materielle Unterstützung, der lokalen Politik und Bevölkerung die Notwendigkeiten und Erfordernisse eines weltweiten Handelns unter Nachhaltigkeitsaspekten zu vermitteln und diese auch konkret zu realisieren. Dies wird als eine starke Möglichkeit gesehen, aus der lokalen Verinselung auszubrechen und der nach wie vor nahezu ungebremsten Kolonialisierung der Welt entgegenzutreten.

Auftaktveranstaltung "Bremen fairbessert sich“ - Workshop zur Bewerbung Bremens als Hauptstadt des Fairen Handels

Workshop

Am 26. Mai 2010 fand in der Bremischen Bürgerschaft der Workshop "Bremen fairbessert sich!" statt.
Der Workshop verstand sich als öffentlicher Auftakt im Prozess der Bewerbung Bremens als Hauptstadt des Fairen Handels 2011. Der Workshop diente insbesondere der Vernetzung und der Bestandsaufnahme bereits vorhandener Initiativen und Projekte. Zudem sollte die Veranstaltung die Motivation aller Beteiligten und für den Fairen Handel Engagierten unterstützen, die Bewerbung in die Öffentlichkeit tragen und neue Akteure gewinnen.

Workshop

Während des Workshops diskutierten die ca. 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Aspekte des Fairen Handels in sechs thematischen Arbeitsgruppen:

  • Fair trägt sich besser: Kleidung und Textilien aus Fairem Handel
  • Fairer Handel und Corporate Social Responsibility
  • Fair schmeckt mir! Fairer Handel in Gastronomie und Großverbrauch
  • Fairer Handel: Von der Nische zum Mainstream?
  • Fairer Handel – Faires Handeln: Bremen und seine Partner im Süden
  • Fairen Handel gut vermarkten: Eine Marketing-Strategie für Bremens Bewerbung!
Workshop

Das Motto dieser gelungenen Auftaktveranstaltung wies jedoch nicht nur darauf hin, wie fair Bremerinnen und Bremer bereits handeln, sondern auch darauf, dass es immer noch etwas zu "fairbessern" und noch einiges zu tun gibt. Während des Workshops wurden hierzu zahlreiche neue und innovative Projektideen entwickelt, die während des Bewerbungsprozesses gemeinsam von den Akteuren umgesetzt wurden.

Fair Trade International Summer School der Hochschule Bremen

International Summer School Fair Trade 2012

Die Hochschule Bremen führt im Sommer 2012 für Studierende aus dem Ausland und aus Deutschland sowie als Weiterbildungsmaßnahme für Mitarbeiter von FairTrade-Unternehmen, Projekten und andere Interessierte eine vierwöchige Summer School in englischer Sprache durch.

International Summer School Fair Trade

Die Idee dazu entstand im Rahmen der Kampagne zur "Hauptstadt des Fairen Handels". Die Summer School soll einerseits an die erfolgreiche Tradition bisheriger Summer Schools der Hochschule Bremen für in- und ausländische Studierende anknüpfen, andererseits einen neuen inhaltlichen Akzent setzen: Das Thema "Fair Trade" in verschiedenen Facetten zugleich wissenschaftlich solide, anwendungsorientiert und mit einer für Summer Schools erforderlichen lernlustfördernden Methodik an Interessierte zu vermitteln.

Kursinhalte behandeln u.a. die Rolle der Entwicklungsländer im Welthandel, die Rolle der internationalen Organisationen (ILO, UNCTAD, WTO, UNEP), Wirtschaftsethik, Fairness in Welthandelsbeziehungen, nachhaltige Konsummuster, Case-Studies zu Fair-Trade-Projekten, Marketing, Projektmanagement und Empirische Sozialforschung.

Durch die Summer School trägt die Hochschule zum Nord-Süd-Austausch bei. Stipendien sollen insbesondere Engagierten aus Südländern die Möglichkeit zu einer internationalen Weiterbildung geben.

"Ökofaire" Internetplattform der Bremischen Evangelischen Kirche

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung sind zentrale Begriffe der Bibel.
Die Erkenntnis ist gewachsen, dass diese Leitbegriffe nicht nur in der Predigt und im Handeln der einzelnen Christen eine orientierende Rolle spielen dürfen.

Auch die kirchliche Ausstattung vom Taufkleid bis zum Grabstein, von der Solaranlage über Reinigungsmittel bis zur fairen Kaffeetafel soll zeigen, dass Kirche ihrer Verantwortung angesichts von Globalisierung und Klimakrise gerecht wird.

Um sichtbar zu machen, wie dies in der praktischen Umsetzung durch Kirchen und Kirchengemeinden im Land Bremen geleistet wird, wurde eine Website unter www.oekofair.kirche-bremen.de erstellt. Sie gibt mittels einer Bremen-Karte einen Gesamtüberblick ökofairer Gemeinden und Einrichtungen und die Möglichkeit, Einzelgemeinden anzusteuern und deren Beteiligung an ökofairen Handlungsfeldern wahrzunehmen. 6 Handlungsfelder umfassen Maßnahmen zu ökologischer Verantwortung, ökologischer und fairer Beschaffung sowie Weltläden und in zukünftiger Erweiterung auch ökumenische Partnerschaften für eine gerechte globale Entwicklung.

Webseite Ökofaire Kirche Bremen

Die Internetplattform steht allen Mitgliedern in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Bremen zur Mitnutzung zur Verfügung.

Die Beteiligung oder Ausweitung ökofairer Aktivitäten durch Kirchengemeinden steigert den Absatz fair gehandelter Produkte. Kirche und Gemeinden sehen hier auch die eigene Vorbildfunktion.

Bremer Round Table Corporate Social Responsibility - Unternehmenverantwortung in einer globalisierten Welt

CSR Round Table

CSR - das Einbinden sozialer, ökologischer und ethischer Aspekte in unternehmerische Tätigkeiten - gewinnt als Faktor für nachhaltig erfolgreiche Unternehmenstätigkeit zunehmend an Bedeutung. Um das Thema in Bremen zu stärken und voranzubringen, wird jährlich der Bremer CSR-Round Table durchgeführt, der als Dialog- und Diskussionsforum die vielen verschiedenen Akteure zusammenbringt.

Der 1. Bremer Round Table CSR wurde 2007 in Kooperation mit germanwatch durchgeführt. Seither hat sich der Kreis der Akteure mit jedem Round Table erweitert und ist zu einer Multi-Stakeholder-Veranstaltung herangewachsen. Ganz bewusst sind auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Bremen eingeladen. Einerseits gibt es dort sehr gute Beispiele für gelebte Unternehmensverantwortung im Betrieb, andererseits ist hier noch sehr viel Potential vorhanden, da ein Großteil der bremischen Unternehmen kleine oder mittlere Betriebe sind.

Ziel des CSR-Dialoges zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kammern und Zivilgesellschaft ist nicht nur der Austausch über bestehende Ansätze, Best practice Beispiele und auch Hemmnisse bei der Umsetzung und Etablierung von CSR vor allem in KMU, sondern auch die Diskussion über konkrete Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Etablierung von CSR in Bremen.

2010 wurde an Stelle eines Round Tables das Thema "CSR und Fairer Handel" im Rahmen des Auftaktworkshops für die Bremische Bewerbung als Hauptstadt des Fairen Handels (Mai 2010) in einer der Arbeitsgruppen thematisiert.

Podiumsdiskussion: Muss der Kaffee bitter schmecken? Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Siegel

Kaffeefachgespräch

Kaffee ist eines der Standardprodukte des Fairen Handels.
Seit der Kampagne von Oxfam zum Thema "bitterer Kaffee" gab es viele positive Entwicklungen im Kaffeeanbau.

Podiumsdiskussion Kaffeefachgespräch

Die Verbraucherinnen und Verbraucher in Europa können entweder im Weltladen, im normalen Einzelhandel und auch immer häufiger in der Gastronomie anhand einiger Siegel erkennen, ob die Kaffeebauern in den Erzeugerländern ein menschenwürdiges Leben führen können und wie es um den Schutz der sensiblen Ökosysteme in den Erzeugerländern steht.

Podiumsdiskussion Kaffeefachgespräch

Welche Siegel gibt es und wofür stehen sie? Darüber diskutierten in einer
Podiumsdiskussion im Kaminsaal des Bremer Rathauses Vertreter der Organisationen TransFair, Rainforest Alliance und UTZ Certified mit ca. 60 Gästen.

Podiumsdiskussion Kaffeefachgespräch

Bremen ist traditionell mit dem Produkt Kaffee eng verbunden. Das Kaffeefachgespräch hat die verschiedenen Akteure in Bremen an einen Tisch gebracht, den kritischen Dialog gefördert und neben den Unterschieden der Initiativen versucht herauszustellen, ob und was gemeinsame Intentionen der verschiedenen Ansätze sind.

Ausstellung "Bremens Botschafter/-innen des Fairen Handels"

Das Bremer Engagement für Fairen Handel hat viele Gesichter: Akteurinnen und Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen setzen sich aktiv und innovativ für das gemeinsame Ziel ein, globale Gerechtigkeit herzustellen. Um diesen Einsatz zu würdigen, hat Bürgermeister Jens Böhrnsen entlang eines Querschnitts durch Wirtschaft, Politik, Kunst, Verwaltung, Kirche, Verbände und andere Organisationen 25 Bremerinnen und Bremer beispielhaft zu Botschafterinnen und Botschaftern für den Fairen Handel ernannt. Diese Personen wurden von dem Medienkünstler Michael Weisser mit ihren jeweiligen individuellen Statements zum Fairen Handel portraitiert. Die Ausstellung wurde am 14.04.11 mit einer "Fairnissage" in der Zentralbibliothek eröffnet.