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FAiROCO-Schokolade: Entwicklung einer Werbe- und Vertriebsstrategie für einen Schokoladenriegel aus Fairem Handel

Foto Mitarbeiter der Schülerfirma kursivDESIGN

Seit 2006 hat die Schülerfirma "kursivDESIGN" den Namen, die Verpackung und alle Verkaufskomponenten einschließlich Werbespot, Plakaten, Flyern und Messestand für den Schokoriegel "FAiROCO" entwickelt. Der leckere 45g BIO Riegel aus Vollmilchschokolade mit Honig- Mandelkrokant wird vom Fairtrade-Handelshaus Gepa bezogen und wurde bisher etwa 80.000 Mal im Großraum Bremen verkauft.
Gemeinsam mit einer Hamburger Schule hat die Schülerfirma die direkte Partnerschaft "ConHamBre" mit der Kakaobauern-Kooperative Conacado in der Dominikanischen Republik aufgebaut, die mit dem Erlös aus dem Verkauf des Riegels unterstützt wird.

Es ist der Schülerfirma kursivDESIGN wichtig, junge Leute nicht nur zum (um)Denken, sondern auch zum Handeln zun bewegen. Durch die Gestaltung der Verkaufskomponenten, die Formulierung der Werbetexte und die Auseinandersetzung über den Fairen Handel mit der Öffentlichkeit auf Messen, Wochenmärkten, Kirchentagen usw. kommen die Schülerinnen und Schüler über das Faire Denken hinaus zum aktiven Handeln. Sie werden Botschafter dieser Idee. Darüber hinaus vermittelt die Beschäftigung mit den Arbeitsvorgängen und den wirtschaftlichen Zusammenhängen Einblicke in die schwierigen und aufwendigen Produktionsprozesse der Schokolade und die ungerechten Verteilung der Gewinne.

Fair naschen mit Fairoco

Weitere Informationen: www.kursiv-design.de

Konsum mit Köpfchen Fair einkaufen in Bremen

Broschüre für Verbraucherinnen und Verbraucher mit Informationen zum Fairen Handel, Fairtradeimporteueren und Weltläden, dem Fairtradesiegel und weiteren Siegeln bzw. Nachhaltigkeitsinitiativen sowie ausgewählten Einkaufs- und Infostellen.

Der Einkaufsführer richtet sich an Information und Sensibilisierung von Konsumentinnen und Konsumenten (Erwachsene, Jugendliche) ohne bzw. mit geringen Vorkenntnissen zum Thema Fairer Handel. Er will diese Zielgruppe für das Thema sensibilisieren und darüber informieren, woran man Produkte aus Fairem Handel erkennt.

Für weitere Informationen:
www.bizme.de
www.weltladen-bremen.de

Foto Randy Haubner vom biz

"Verbraucherinnen und Verbraucher brauchen zuverlässige
Siegel als Orientierung. Bei
Produkten mit dem FAIRTRADE
-Siegel
kann ich mich darauf verlassen, dass
die sozialen Standards eingehalten
werden, die Produzentinnen und Produzenten gerechte
Löhne erhalten, eine langfristige
Zusammenarbeit angestrebt wird
und Bildungsmaßnahmen unterstützt
werden. Das ist mir als Konsumentin
wichtig!"

Randy Haubner, biz

LaShea - die Sheabutter aus Mali zum Faircremen

Kinder in Mali
Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln

Seit Sept 2010 hat die Schülerfirma kursivDESIN Kontakt zu dem kleinen Dorf Komanfara in Mali, Afrika. Dort möchte ein sehr aktiver Verein endlich den Bau einer Grundschule realisieren. In direkter Umgebung produzieren die Frauen traditionell die äußerst hochwertige Sheabuttercreme aus den Nüssen des Karitebaums. kursivDESIGN wird die Sheabutter der Mali Frauen in hochwertigen Kosmetiktiegeln unter dem Namen "Lashea" auf den Markt bringen.
Die ersten Proben sind bereits angekommen, mit verschiedenen ätherischen Ölen verfeinert und in aufwendigen Tests beurteilt, und die Zertifizierung der Frauenkooperative durch FLO ist abgeschlossen. Zurzeit arbeiten die Schülerinnen und Schüler am Design der Verpackung.
Der direkte persönliche Kontakt zu Frauen der Sheabutter – Kooperative, die Verarbeitung des wertvollen Rohstoffs zu einer hochwertigen Kosmetik und deren Vermarktung durch die Schülerinnen und Schüler führen zu einer intensiven Beschäftigung mit den ungleichen Lebens- und Arbeitsbedingungen beider Länder. Dabei wird besonders klar, dass fehlende oder mangelnde Bildung eine Ursache ist.

Schule in Komanfara/Mali
Endlich Schule in Komanfara

Die Erlöse der Schülerfirma fließen in das Projekt "Endlich Schule" zum Bau der Grundschule in Komanfara mit Hilfe des Kinderhilfswerks Dritte Welt e.V., das bereits mehrere Schulen in Mali gebaut hat. So führt die Wertschöpfungskette zurück in das Land, aus dem der Rohstoff stammt, und Fairer Handel wird direkt erfahrbar.

Das Projekt wird von der Aktion "Restcent – Das Kleine hinterm Komma für einen großen guten Zweck" der Beschäftigten im Bremer Öffentlichen Dienst gefördert.

Weitere Informationen: www.kursiv-design.de

FAIRFORGOOD - Fair Shirts for all

Foto mit Schülern

Projektleitung: Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz)

Viele Schulklassen, Abi-Jahrgänge, Schülerfirmen, Schulmannschaften, Jugendgruppen beschaffen sich einheitliche T-Shirts mit individuellen Aufdrucken. Das Projekt will motivieren, bio-faire T-Shirts zu nutzen.
Gemäß dem Motto:

bio - keine Chemikalien beim Anbau der Rohstoffe
fair - keine ausbeuterischen Arbeitsbedingungen
cool - tragen, was nicht jeder hat

macht das Projekt auf bio-faire Shirts und Kleidung aufmerksam und steht mit Rat und Tat sowohl beim Bezug der Shirts als auch beim Bedrucken der Shirts zur Seite.

Im Rahmen des Projekts lernen Schülerinnen und Schüler die ökologischen und sozialen Auswirkungen der globalisierten Baumwoll- und Bekleidungsproduktion kennen und entwickeln Handlungsalternativen. Abschluss ist eine Präsentation der Shirts bei einer Modenschau.
Mit dem Projekt wollen wir folgende Ziele erreichen:

  • Bremer Schülerinnen und Schüler sind über die Probleme in der Bekleidungsproduktion und Alternativen informiert
  • Gestaltungskompetenz wird gefördert
  • Kenntnisse über globale Zusammenhänge am Beispiel Baumwolle/Textilproduktion werden vermittelt
  • Schülerfirmen haben öko-faire Shirts im Angebot
  • Bezugsquellen für öko-faire Shirts stehen allen Interessierten zur Verfügung

Für weitere Informationen: www.saubere-kleidung.de oder www.bizme.de

Die Breminale wird fair!

Plakat der Breminale

Die Breminale ist ein fünftägiges eintrittsfreies Kult(ur)festival, das jedes Jahr im Sommer an den beliebten Weserwiesen am Osterdeich (angrenzend an die Weserpromenade Schlachte und die Bremer Innenstadt) stattfindet und rund 150.000 Menschen erreicht.

Im Zuge der Bremer Bewerbung als "Hauptstadt des Fairen Handels" will die Breminale GmbH in Kooperation mit dem Verein Sozialökologie Bremen, der Beratungs- und Bildungsagentur ProZept aus Oldenburg und dem Klimahaus Bremerhaven neue Wege gehen und das Weserfestival im Hinblick auf faire, Öko- und Bio-Standards nachhaltig entwickeln.

Neben Kulinarischem aus verschiedenen regionalen Bio-Küchen auf dem Festivalgelände und einem großen sonntäglichen Mittagsmahl auf dem Osterdeich liegt dazu ein Schwerpunkt auf der Information und Beratung der an der Breminale beteiligten Händler, weiterer Bremer Veranstalter und interessierter Besucher über Biodiversität und Umweltschutz im gastronomischen und Veranstaltungsgewerbe.

Denn der Anteil fair gehandelter, ökologisch sinnvoller und biologisch gesunder Angebote soll nicht nur auf der Breminale deutlich erhöht werden. Während des diesjährigen Festivals können sich Besucher intensiv über Biodiversität und Umweltschutz informieren. Parallel werden alle konventionellen Food-Anbieter der Breminale und darüber hinaus interessierte Veranstalter Bremens im Rahmen des diesjährigen Festivals ausführlich über die Themen Öko-Zertifizierung und Bio-Angebote informiert. 2011 wird die Breminale mit dem örtlichen Entsorger eine noch differenziertere Mülltrennung vornehmen und auch Mitarbeiter und Künstler erstmalig "fair und öko" bewirten und kein Wegwerf-Geschirr mehr benutzen. An den Ständen auf der Breminale werden Kaffee und Tee nur aus fairem Handel angeboten. Bereits im nächsten Jahr wollen wir die Verpflichtung zum Angebot von fairen und Bio-Produkten für alle Angebote auf der Breminale ausdehnen. Dazu suchen, beraten und fördern wir interessierte Händler und Anbieter. Denn Ziel ist es, den Fairen Handel in vielen Lebensbereichen in der Mitte der Gesellschaft zu platzieren.

Weitere Informationen: www.breminale.de

Faire Produkte im Rathaus- Einkauf und nachhaltige Bewirtschaftung

Bremer Rathaus

Das Bremer Rathaus ist Sitz der Landesregierung der Freien Hansestadt Bremen. Das Gebäude ist denkmalgeschützt und seit 2006 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. In den historischen Veranstaltungsräumen des Rathauses finden jährlich mehr als 600 Veranstaltungen verschiedenster Art statt. Die gastronomische Betreuung dieser Veranstaltungen erfolgt durch das Bankettmanagement der Bremer Senatskanzlei. Im täglichen Einsatz sind Kaffee und Tee aus fairem Handel und ebenso verschiedene fair gehandelte Säfte. Der von der Senatskanzlei angebotene Wein und Sekt werden ausschließlich aus den deutschen Weinanbaugebieten über den Bremer Ratskeller bezogen. Bei Mineralwasser wird ein regionaler Hersteller beauftragt.

Darüber hinaus wird die Tischwäsche für Veranstaltungen im Rathaus aus einer norddeutschen Weberei bezogen, die ausschließlich Garne aus EU-Mitgliedstaaten verarbeitet, um den Einsatz von Kinderarbeit und die Anwendung von Pestiziden auszuschließen.

Im Jahr 2011 wird eine Ersatzbeschaffung des Teppichs im historischen Senatssaal erfolgen. Im Leistungsverzeichnis ist die Vergabe an soziale und ökologische Anforderungen der ILO-Kernarbeitsnormen und an ökologische Anforderungskriterien geknüpft.

"FairKaufen": Schokoriegel, Eis und Getränke aus Fairem Handel

Foto vor dem Martinshof Airport Shop

Der Martinshof der Werkstatt Bremen ist eine der größten Werkstätten für behinderte Menschen in der Region. Er ist ein Eigenbetrieb der Stadtgemeinde Bremen und gestaltet im Wesentlichen Arbeits- und Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen. Der Betrieb gehört zum Geschäftsbereich des Senators für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales und verbindet Erfahrung in der Gestaltung von Arbeitsangeboten mit einer zeitgerechten Organisation und mit einer nachgewiesenen hohen Qualität für alle Kundengruppen des Betriebes.

Mit dem Schwerpunkt der beruflichen Rehabilitation ist der Martinshof als anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen die bekannteste und größte Einheit des Betriebes. So vielseitig wie die Menschen, sind die verschiedenen Arbeitsangebote und Geschäftsfelder der Werkstatt. An 33 Standorten in Bremen und im niedersächsischen Umland arbeiten rund 1700 Menschen mit Behinderungen. Im Zuge der Inklusion trägt der Martinshof einen großen Anteil in der Region bei.

Foto aus dem Martinshof Airport Shop

Im März 2011 wurde der Martinshof Airport Shop "Bremen zum Mitnehmen" direkt im Bremer Flughafen-Terminal eröffnet. Damit befindet sich dieser Shop an einem der prominentesten Bremer Standorte für Einzelhandelsprodukte. Der Martinshof bietet in diesem Shop, neben speziellen "Bremensien", Produkte aus dem Fairen Handel an und hat dafür einen eigenen Stand zur Verfügung gestellt. Zu den Produkten zählen: Eis, fair gehandelte Getränke und der faire Schokoriegel "Fairoco".
Darüber hinaus hat die Geschäftsleitung drei ausgewählte Botschafterportraits unserer Wanderausstellung "Bremer Botschafter und Botschafterinnen des Fairen Handels" mit ihren Statements im Shop ausgehängt.

"FairTragen": Kleidung aus Fairem Handel

Logo Martinshof

Der Martinshof (nähere Informationen dazu siehe oben) stellt seinen Einkauf von Arbeitsbekleidung auf fair gehandelte Textilien um.

Faire Blumen

Foto vom Bremer Blumengroßmarkt

Es ist schwieriger, als gedacht: Fair gehandelte Blumen fristen unter den fairen Produkten ein echtes Mauerblümchendasein. Viel zu wenig Menschen kennen die Angebote und entsprechend wenige nutzen sie. Daher wurde den Blumenhändlern in den Hallen des Großmarkts Bremen kurz vor dem Muttertag ein Aktionstag angeboten. Dabei wurden Informationen an die zahlreich vertretenen Blumen-Einzelhändler gegeben, es wurden Filme gezeigt, es gab etwas zu Essen und zu Trinken. Immerhin drei Blumenbhändler konnten dafür gewonnen werden, fair gehandelte Blumen in ihr Sortiment aufzunehmen.

Faire Woche in Bremen

Ankündigung Faire Woche 2011

Seit 2001 wird bundesweit im September die Faire Woche durchgeführt. Das Motto der Fairen Woche 2011 lautet "Fair ist mehr!" und sie findet vom 16. bis zum 30. September 2011 statt.

Die Faire Woche ist ein deutschlandweiter Aktionszeitraum rund um das Thema des Fairen Handels. Bei rund 4.000 Veranstaltungstagen von Weltläden, Aktionsgruppen, Supermärkten, Kantinen und Einzelpersonen haben sich in den letzten Jahren regelmäßig fast eine Millionen Menschen über den Fairen Handel informiert. In Bremen beteiligen sich Gruppen, Organisationen, Schulen und Geschäfte als "Bündnis Faire Woche Bremen" seit Anbeginn daran und entfalten auf der lokalen Ebene unterschiedlichste Aktivitäten (Verkostungen, Vorträge u.v.m.), um sowohl die Idee des Fairen Handels als auch die Produkte bekannter zu machen. Die Einzelaktivitäten werden koordiniert vom Weltladen Bremen, dem Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), Contigo und dem Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk (BeN). Die Akteure verfolgen das gemeinsame Ziel, den Fairen Handel in Bremen und Deutschland noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Für weitere Informationen: www.fairewoche.de

"2000 Gemeinden trinken fair“

Gerecht genießen - Bremische Evangelische Kirche trinkt fair

Veranstaltung am 12.02.11
(Foto: Reddymade)

Seit fünf Jahren ruft "Brot für die Welt" Gemeinden und kirchliche Einrichtungen auf, bei ihren Veranstaltungen nur noch fair gehandelten Kaffee auszuschenken. Das Ziel "2000 Gemeinden trinken fair" ist seit dem 12. Februar 2011 längst erreicht und überschritten. In Bremen haben sich bisher über 40 evangelische Kirchengemeinden und Einrichtungen verpflichtet, künftig nur noch fair gehandelten Kaffee und Tee zu trinken.

Veranstaltung am 12.02.11
(Foto: Reddymade)

Als 2000. Kirchengemeinde bundesweit wurde die evangelische Martin-Luther-Gemeinde in Bremen-Findorff ausgezeichnet. Es ist aber noch nicht zu spät, um mitzumachen. Auch weiterhin erhalten Gemeinden, die "Brot für die Welt" einen entsprechenden Beschluss ihres Leitungsgremiums senden, die Teilnahme-Plakette für Gemeindehaus oder Kirche. Und im Internet wird bis Sommer 2011 weiter gezählt. Auf die 2.222 Gemeinde wartet eine kleine Überraschung.

Mehr hierzu unter: www.brot-fuer-die-welt.de/bremen

Ökologischer Anbau & fairer Handel für eine nachhaltige Entwicklung

Das Beispiel des "bio und fair Kaffeeprojekts von UTAMTSI“

Logo UTAMTSI

Die UTAMTSI GmbH Sustainable Development ist eine kleine Bremer Kaffeerösterei, die fairen und biozertizifierten Kaffee aus Kamerun selbst herstellt und vertreibt.
Die Philosophie von UTAMTSI zielt im Wesentlichen auf eine nachhaltige Lebensweise im Einklang mit der Natur ab. Die Prinzipien der Nachhaltigkeit bestimmen das unternehmerische Handeln unter ökonomischen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten. Der Konsument erhält ein biologisch und gerecht hergestelltes Produkt, das Ökosystem als gemeinsames Gut wird geschont und alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette, insbesondere die Kleinbauern in Kamerun, bekommen einen gerechten Preis.

Kaffeeernte

UTAMTSI hat die Gründung der Genossenschaft "GIC SONDASON“ unter den Kleinbauern in Kamerun angestoßen und bildet die Kleinbauern nun im ökologischen Landbau aus. Am anderen Ende der Kette wird der Kaffee in Bremen in der Rösterei für den Endverkauf fertiggestellt, wobei hier Menschen mit Behinderungen (Stiftung Leben und Arbeiten) an den Arbeitsprozessen (Röstkaffee wiegen, mahlen, einschweißen und kartonieren) beteiligt sind.

UTAMTSI engagiert sich zudem in Bremen in der entwicklungbezogenen Informations- und Bildungsarbeit. So werden Seminare zu nachhaltiger Entwicklung, fairem Handel und der Welt des Kaffeeanbaus angeboten. UTAMTSI kooperiert mit den Bremer entwicklungspolitischen Institutionen wie dem Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk (BeN) u.a. und gehört dem Bündnis Faire Woche in Bremen an.

Für weitere Informationen: www.utamtsi.com

Käse-Wein-Abend im Alten Fundamt:

"Wie Bio-Käse und faire Weine eine genussvolle Fairbindung eingehen"

Käse

Eine Käse-Wein-Probe der besonderen Art wurde am 14. April 2010 zum zweiten Mal vom Weltladen Bremen in Kooperation mit dem Bremer Bio-Käse-Händler Nußbaum im Alten Fundamt im "Viertel" angeboten. Der Genuss von Naturkost-Käse mit fair gehandeltem Wein aus Argentinien und Südafrika untermalt von Gesangseinlagen vom Duo Pigalle (Bremen) im wunderschönen Ambiente des Alten Fundamtes ergaben jeweils sehr gelungene, stimmungsvolle Abende, die von den Gästen gerne angenommen wurden und erneut nachgefragt werden.

Weine

Ergänzend zur Verkostung wurden Informationen zur Herkunft und Herstellung des Käses und dem Anbau der Weine sowie den Produzenten von Fachleuten (Michael Nußbaum und Christian Voigt vom Fairhandelshaus GEPA) erläutert. Die Veranstaltung wurde von etwa 45 Personen besucht und war somit ein voller Erfolg.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.weltladen.de/bremen#kaese-wein-abend

Fair gehandelter Kaffee - Vermarktung in der Schule

FAIROS-Stand mit SchülerInnen des SZ Utbremen

Im Schulzentrum Utbremen engagieren sich Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang Wirtschaftsassistent/-in, Fachrichtung Fremdsprachen, für eine bessere Vermarktung von Kaffee aus fairem Handel. Das Kaffee-Projekt ist in den Unterricht mehrerer Fächer integriert, behandelt werden Themen wie Landeskunde, Bedeutung des Außenhandels für eine Volkswirtschaft, Kaffeehandel auf dem Weltmarkt und Globalisierung. Zur Aufgabe der Schülerinnen und Schüler gehört es, einen Probier- und Informationsstand im Schulzentrum SZ Utbremen sowie im Rahmen der Fairen Woche in der Innenstadt zu organisieren. Weiterhin erfolgt ein kontinuierlicher Verkauf des Kaffees in einem Schülerladen am Schulzentrum SZ Utbremen. Während in den Vorjahren FAIROS Kaffee aus einer Kooperative in Honduras verkauft wurde, vermarktet die Schulinitiative seit Beginn dieses Jahres den Vital Kaffee 21 von Utamtsi aus Kamerun.

Mehr unter: www.szut.de/szut/sixcms/detail.php?id=111

Die Schwankhalle wird FAIR

Logo der Schwankhalle

Die Schwankhalle ist ein Ort, der der freien professionellen Kunst- und Künstlerszene aller Sparten zur Nutzung zur Verfügung steht. Die Gebäude bieten Räumlichkeiten für Proben und Veranstaltungen der freien Musiker, Theatermacher und Tänzer sowie - in der Städtischen Galerie - für Präsentationen der jungen Vertreter der Bildenden Kunst aus Bremen und umzu. Ab der Spielzeit 2011/2012 werden in der Schwankhalle, in ihren temporären Spielstätten, in den Kiosken und Läden ihres Projektes "Ladenkette" sowie im Catering und der Bewirtung vorrangig fair gehandelte Getränke, Snacks und Speisen angeboten, nach Möglichkeit regional nach Öko- und Bio- Standards produziert. Auch bei der Beschaffung von Arbeitsmaterial, Ausstattungen und Baustoffen sowie für Werbemaßnahmen wird die Schwankhalle verstärkt auf fair gehandelte und ökologisch sinnvolle Produkte achten.
Für die kommenden Jahre werden Programmangebote zum Themenkomplex "fair handeln", "nachhaltig leben", "ökologisch denken" im Rahmen der kulturellen Statdteilarbeit, Bildung, Stadtentwicklung sowie in den künstlerischen Produktionen entwickelt. Ziel ist es, nicht nur das sichtbare und naheliegende, sondern auch das auf den ersten Blick unscheinbare, erst indirekt wahrnehmbare und alltägliche Wirtschaften, Entwickeln und Handeln den Prinzipien fairen Handels anzupassen - und so das Bewusstsein unserer Mitarbeiter, unseres Publikums und unserer künstlerischen Gästen im Hinblick auf nachhaltiges Leben, Wirtschaften und genießen zu fördern. Dies soll also nicht nur über den Getränkeausschank, sondern auch auf künstlerischen Ebenen, in Diskursen und Erlebnissen geschehen - deren Basis aber alltägliches Handeln bleiben oder werden muss.

Mehr hierzu unter: www.schwankhalle.de

Es geht auch anders!

Sozial und ökologisch verantwortliche Beschaffung im Land Bremen

Titel Broschüre Es geht auch anders

Das Bremer entwicklungspolitische Netzwerk e.V. (BeN) hat im Jahr 2009 unterschiedliche Veranstaltungen (Seminare, Workshops, Podiumsdiskussion, Fachvortrag), zum Thema "sozialer und ökologischer Einkauf in Bremen" organisiert. Die Veranstaltungsangebote richteten sich in erster Linie an ein Fachpublikum, speziell aus Verwaltung und Politik, standen aber auch interessierten Bremerinnen und Bremern offen. Die Ergebnisse der Veranstaltungen sind in der Broschüre "Es geht auch anders!" dokumentiert, um einen Leitfaden für die praktische Umsetzung eines ökologischen und sozialen Einkaufs zur Verfügung zu stellen.

Für weitere Informationen zum Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk: www.ben-bremen.de