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Hier finden Sie ältere Meldungen aus den Jahren 2011 und 2012. Sie können so Bremens Entwicklung von der Bewerbung als "Hauptstadt des Fairen Handels" bis zum späteren Umgang mit dem Titel nachvollziehen.

Es ist vollbracht! Wir haben uns beworben!

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Bremen hat seine Bewerbung eingereicht. Mit einem bunten Mix aus insgesamt 86 Projekten, Aktionen und Initiativen aus ganz verschiedenen Bereichen bewerben wir uns um den Titel "Hauptstadt des Fairen Handels 2011"!

Am 22. September wissen wir, ob wir zu den "Fünf Fairsten" Städten und Gemeinden in Deutschland gehören und vielleicht sogar "Hauptstadt des Fairen Handels 2011“ werden.

Drücken Sie uns die Daumen!

Aus der Nische in die Mitte der Gesellschaft

Ein ständig wachsender Kreis von Akteuren aus ganz unterschiedlichen Bereichen hat sich seit 2008 bis zur Abgabe der Bewerbung mit viel Engagement dafür eingesetzt, das Thema Fairer Handel aus der Nische in die Mitte der Gesellschaft zu befördern. Bis die kleine Delegation aus Bremen - bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung - auf der Preisverleihung am 22.09.2011 in Marburg jubeln konnte, blieb es spannend. Staatsrätin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt nahm den Preis in Vertretung von Bürgermeister Jens Böhrnsen entgegeben und bedankte sich bei allen Bremer Akteuren, die der Bewerbung mit viel Engagement und Einsatz zum Erfolg verholfen haben.

Warum sich die Jury für Bremen entschieden hat

Gruppenfoto nach der Preisverleihung, jpg, 54.0 KB
Gruppenfoto nach der Preisverleihung

Die Jury prämierte einerseits das nachhaltige und langjährige Engagement der Stadt Bremen für den Fairen Handel. Zudem konnte Bremen in seiner Bewerbung viele kreative, pfiffige und nachhaltige Projekte vorweisen, die die Jury überzeugt haben. Unter den eingereichten 86 Bremer Projekten waren zahlreiche Highlights, wie z.B. der in Bremen gedrehte Filmspot "Zeitbombe", die an vielen prominenten Orten der Stadt vom Bremer Künstler Michael Weisser ausgestellte Galerie der 25 Bremer Botschafterinnen und Botschafter des Fairen Handels, die fairen Kaffeetafeln auf dem Bremer Marktplatz und in Vegesack, die Umstellung der Angebotspalette auf fair gehandelte Säfte und Kaffee im Bremer Rathaus sowie die aktuellen Änderungen im Bremischen Beschaffungswesen, die hohe Anforderungen an soziale Kriterien beim öffentlichen Einkauf von Waren und Dienstleistungen stellen.

Das Bremer Engagement für Demokratie und Menschenrechte – ausgedrückt durch die Verleihung des Bremer Solidaritätspreises – ist ebenfalls in die Bewerbung eingegangen.

Das Preisgeld beträgt insgesamt 100.000 Euro und wird - gestaffelt nach der Platzierung - auf die "fünf Fairsten" Kommunen aufgeteilt. Bremen bekommt davon 30.000 Euro.

Verleihung des Titels "Hauptstadt des Fairen Handels 2011" an Bremen

2011 hat Bremen zum ersten Mal an dem bundesweiten Wettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels" teilgenommen und sicherte sich durch eine vielseitige und umfangreiche Bewerbung den ersten Platz. Bürgermeister Jens Böhrnsen, Schirmherr der Bremer Bewerbung, der die Bewerbung mit seinem Engagement bei zahlreichen Aktionen unterstützt hat, freut sich über die Nachricht aus Marburg: "Auf dieses Ergebnis kann Bremen wirklich sehr stolz sein, es ist ein großer Erfolg für die Stadt." Die Nachricht, unter den "Fairsten Fünf" zu sein, erreichte ihn bereits einige Tage vor der Preisverleihung. "Für mich war es eine große Freude, miterleben zu dürfen, welche Eigendynamik dieser Wettbewerb in unserer Stadt entwickelt hat."

Strategie der Hauptstadt des Fairen Handels

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Workshop der Akteure im November 2011

Aus den Ideen und Vorschlägen, die die Akteure im November 2011 nach der Preisverleihung gesammelt haben, ist eine neue Strategie entstanden. Mit der Vision "Bremen handelt solidarisch!" wollen die Bremer Akteure den Fairen Handel noch stärker im Bewußtsein der Bevölkerung verankern. Es wurden dazu Ziele und Maßnahmen definiert. Das Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro soll für Projekte vergeben werden, die zur Erreichung der Strategieziele beitragen.

Bürgermeister Jens Böhrnsen unterstützt die neue Strategie

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Bürgermeister Jens Böhrnsen

Auch der Schirmherr der Bewerbung Bremens zur "Hauptstadt des Fairen Handels", Bürgermeister Jens Böhrnsen, steht hinter der neuen Strategie.

Die Strategie Bremen handelt solidarisch! (pdf, 120.5 KB) können Sie hier einsehen.

Marketingkonzept für die neue Strategie

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Der "Faire Bus" der BSAG

Seit Juni 2012 gibt es ein Marketingkonzept, um den Fairen Handel in Bremen in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Es dient zur Unterstützung der Umsetzung der Strategieziele.

Das grüne Motiv mit dem hervorstechenden weißen Schriftzug "Fair kann man kaufen" soll von nun an im gesamten Bremer Stadtgebiet in der Öffentlichkeit für Aufmerksamkeit sorgen. Es wird nicht nur großflächig auf einem Bus der BSAG zu sehen sein, sondern es soll an vielen prominenten Orten in Bremen auf den Fairen Handel hinweisen.

Im September 2012 und 2013 wird es rechtzeitig zu den Fairen Wochen in den Werbeflächen aller Haltestellen von Bus und Bahn ausgestellt sein. Und auch im Flughafen Bremen macht es die Reisenden bereits jetzt an der Aussenfläche des Martinshof-Airportshop auf den Fairen Handel und Bremen als Hauptstadt des Fairen Handels aufmerksam.