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...auf den Bremer Informationsseiten zur "Hauptstadt des Fairen Handels" 2011

Logo der Kampagne''Bremen fairbessern''

Im September 2011 wurde Bremen in Marburg mit dem Titel ,,Hauptstadt des Fairen Handels‘‘ ausgezeichnet. Der Jubel bei allen Beteiligten war groß. Viele engagierte und kritisch denkende Menschen in Bremen hatten Feuer gefangen, als die Idee zu einer Bewerbung um diesen ehrgeizigen Titel entstanden war.

Mit der Homepage www.fairer-handel.bremen.de wurde schon im Rahmen der Bewerbung ein Internetportal geschaffen, auf dem Sie, liebe Bremerinnen und Bremer, sich über Initiativen zum Fairen Handel in Bremen informieren können. Hier finden Sie nun die Meilensteine und Meldungen aus der Zeit vor und nach dem Titelgewinn „Hauptstadt des Fairen Handels“ (2011 – 2015), sowie einen "Einkaufsführer " mit guten Tipps, wo und wie Sie selbst einen Beitrag zum Fairen Handel leisten können. Daneben gibt es detaillierte Beschreibungen der Partner , die an der Bremer Hauptstadt-Bewerbung beteiligt waren und ihrer Projekte für die Bewerbung.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an Bremens Titel „Hauptstadt des Fairen Handels“ und wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

Der Wettbewerb zur "Hauptstadt des Fairen Handels"

Ausschreibung Wettbewerb Servicestelle

Der Wettbewerb zur "Hauptstadt des Fairen Handels" wird seit 2003 alle zwei Jahre von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt der Engagement Global gGmbH ausgelobt. Er richtet sich an Städte und Gemeinden, die im Bereich des Fairen Handels aktiv sind.

Ziel ist es, das lokale Engagement zum Fairen Handel zu würdigen und zu fördern. Weiterhin sollen innovative Projekte und Aktionen zur Stärkung von Fair Trade in der Öffentlichkeit und den Medien publik gemacht und andere Städte zum Nachahmen angeregt werden.

Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Das Konzept des Fairen Handels unterstützt eine nachhaltige Entwicklung hier und im Globalen Süden durch die Förderung benachteiligter Produzentinnen und Produzenten. Der Faire Handel garantiert:

  • Zahlung eines festgelegten Mindestpreises, der ihre Existenz sichert und die Produktionskosten deckt
  • Zahlung einer Fair-Handels-Prämie für soziale Gemeinschaftsprojekte
  • Direkte Handelskontakte
  • Langfristige Partnerschaften zwischen ProduzentInnen und Handelsorganisationen
  • Beratung und Unterstützung bei der Umstellung auf biologische Landwirtschaft
  • Lobbyarbeit für gerechtere Handelsstrukturen weltweit
  • Information der KonsumentInnen durch Bildungsarbeit und Kampagnen
Logo der Kampagne ''Faire Hansestadt Bremen''

Bremens globale Verantwortung

Die Freie Hansestadt Bremen kann auf eine jahrhundertealte Tradition internationaler Handelsbeziehungen zurückblicken, die auch heute noch das wirtschaftliche Leben prägen. In einer zunehmend globalisierten Welt gehört es dabei zum Selbstverständnis unserer Stadt, Verantwortung zu übernehmen für eine nachhaltige Entwicklung, von der auch unsere Partner in den Ländern des Globalen Südens profitieren.

Als eine Stadt, die das globale verantwortungsvolle Handeln auch als kommunale Herausforderung begreift, möchte Bremen seine Bürgerinnen und Bürger und alle gesellschaftlichen Akteure für den Fairen Handel begeistern und so einen Beitrag zu mehr globaler sozialer Gerechtigkeit leisten.

Sie haben eine Idee, wie der Faire Handel in Bremen weiter gefördert werden kann? Die Senatskanzlei der Freien Hansestadt Bremen kann diese Projekte möglicherweise finanziell unterstützen. Aktuelle Informationen, Förderanträge und Kontaktpersonen finden Sie hier