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Aktion Rest-Cent

Restcent-Logo

Beschäftigte des bremischen öffentlichen Dienstes spenden ihre Rest-Cents, das sind die Cent-Beträge ihres Gehaltes, für Projekte, die eine nachhaltige Entwicklung in ärmeren Ländern fördern und die Selbsthilfekräfte der Menschen stärken. Dabei setzt die Rest-Cent-Aktion vor allem darauf, Kindern eine Zukunft zu geben. Gleichzeitig soll der Blick auf die dortigen Lebensbedingungen und für globale Gerechtigkeit geschärft werden. Die Projekte haben einen Bezug zu Bremen und werden durch hiesige Personen unterstützt. Sie werden jährlich durch den Vergabeausschuss ausgewählt, in dem Vertreterinnen und Vertreter aus folgenden Einrichtungen mitarbeiten: Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Gewerkschaft der Polizei, Beamtenbund und Tarifunion, Gesamtpersonalrat, Senatskanzlei, Senatorin für Finanzen und Abteilung Europa und Entwicklungszusammenarbeit beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa (seit Juni 2011 Bevollmächtigte beim Bund und für Europa).
Zurzeit beteiligen sich ca. 4.400 Kolleginnen und Kollegen des
bremischen öffentlichen Dienstes an der Aktion. Bis 2010 sind insgesamt rund 230.000 € für die Projekte zusammengekommen. Mitmachen und Rest-Cents spenden lohnt sich, denn hier kann mit wenig Geld viel erreicht werden.
Aktuell werden folgende Projekt aus Rest-Cent-Mitteln gefördert:

Endlich Schule! In Komanfara

Foto in Komanfara (Mali)

Schülerinnen und Schüler aus Bremer Schulen wollen den Bau einer Grundschule in Komanfara (Mali) finanziell ermöglichen, persönlich und eng betreuen sowie langfristig begleiten.

Kindergarten in Diani

Foto Kindergarten Diani

Das Projekt betreibt den KID - den Kindergarten in Diani (Kenia), in dem die Kinder erstmals in der Amtssprache Englisch unterrichtet werden. Der Verein ermöglicht auch den Schulbesuch (Schulgeld, -uniform, Transport). Alle Kinder werden medizinisch versorgt.

for fair education

Foto aus Burkina Faso

errichtet eine Schulbibliothek in einem Dorf in Burkina Faso, um den Kindern einen besseren Zugang zu Lehrmaterialien zu ermöglichen. Außerdem soll die Bibliothek abends dazu genutzt werden, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Hausaufgaben fortsetzen und Erwachsene an Alphabetisierungskursen teilnehmen können.

Weitere Informationen: www.gesamtpersonalrat.bremen.de

INSCRIRE, Garten der Menschenrechte

Foto aus dem Bremer Rhododendronpark

Das Bremer Teilprojekt der weltweit in acht Großstädten realisierten (und vier projektierten) Kunstprojektes INSCRIRE geht in Bremen zum ersten Mal in eine Grünanlage, weil auch die 1992 in Rio verabschiedete Biodiversitätskonvention, auf den Menschenrechten basierend, Leitlinie für den Bremer Rhododendronpark ist. Eines der drei Ziele der Biodiversitätskonvention ist der "Gerechte Vorteilsausgleich". Der "Bremer Garten der Menschenrechte" ist so in besonderer Weise dem Prinzip der Nachhaltigkeit und dem fairen Umgang der Völker miteinander verpflichtet. Dies soll vor allem auch den Besucherinnen und Besuchern des Parks nahe gebracht und buchstäblich vor die Füße gelegt werden. Denn Fairer Handel ist auch ein Menschenrecht. Mit diesem Kunstprojekt verbunden sind regelmäßige Veranstaltungen zu den verschiedenen Themen der Menschenrechte, auch zum Fairen Handel, der in Artikel 23 eine zentrale Forderung der Menschenrechts-Charta ist.

Entwicklungspartnerschaften im Klima- und Ressourcenschutz:

Die Städtepartnerschaft Bremen – Durban

Foto vom Workshop mit Partnern aus Durban

Zwischen Durban und Bremen besteht seit vielen Jahren eine aktive Zusammenarbeit. Im Februar 2011 wurde die informelle Partnerschaft mit Durban zu Bremens siebter offizieller Städtepartnerschaft aufgewertet. Als Ergebnis einer Reise von Senator a.D. Dr. Loske nach Südafrika im August 2010 wurden neue Ansatzpunkte der Kooperation herausgearbeitet, um Themen des Klimawandels sowie des Umwelt- und Ressourcenschutzes verstärkt aufzugreifen. Hierzu fand im Juni 2011 ein erster Workshop mit Partnern aus Durban in Bremen statt, bei dem die gegenseitigen Erwartungen und Ziele, Bedürfnisse und thematischen Prioritäten diskutiert wurden. Als konkretes Pilotprojekt wird eine Kooperation im Vorhaben "Durban Green Corridor" geprüft, der nachhaltigen Stadtentwicklung entlang des Umgheni-Flusses. Bereits jetzt ist ersichtlich, dass sich viele interessante Ansätze und Themenbereiche für eine Kooperation in diesem Bereich anbieten, daher soll die Partnerschaft in den nächsten Jahren kontinuierlich auf- und ausgebaut werden.

Der Bremer Solidaritätspreis

Bremer Solidaritätspreis

Seit 1988 vergibt der Senat der Freien Hansestadt Bremen den Bremer Solidaritätspreis. Mit ihm werden Personen und Gruppen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Überwindung von Ungerechtigkeit im Nord-Süd-Verhältnis und die Folgen von Kolonialismus und Rassismus sowie für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Die ersten Preisträger waren Nelson und Winnie Mandela.
Bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger wird der Senat von einem Kuratorium unterstützt, in dem Mitglieder unterschiedlicher Einrichtungen vertreten sind, die Bezüge zu entwicklungspolitischer Arbeit haben oder sich als Personen des öffentlichen Lebens dafür einsetzen.
Der Preis besteht aus einem Preisgeld und einer Skulptur des Bremer Künstlers Altenstein, die das Motiv der Bremer Stadtmusikanten als Symbol für die Stärke solidarischen Handelns aufgreift.

Mehr hierzu unter: EZ Bremen - Bremer Solidaritätspreis

Wie fair ist der Klimawandel? Von Gewinnern, Verlierern und Gerechtigkeit

Internationales Bremer Symposium Klimagerechtigkeit, 3. Dezember 2010

Poster Symposium Klimagerechtigkeit

Der Klimawandel betrifft uns alle, doch besonders schwerwiegend sind die Auswirkungen für die benachteiligte Bevölkerung in den Ländern des Südens, die am wenigsten zu den Ursachen beigetragen hat. Kann die Verantwortung gerecht auf die Verursacher verteilt werden und wo liegen die Chancen für alle? Bei dem Symposium Klimagerechtigkeit, das am 2. und 3. Dezember 2010 in Bremerhaven und Bremen stattfand, wurden diese Fragen diskutiert, Möglichkeiten der Kooperation und globalen Zukunftsgestaltung aufgezeigt und Lösungsansätze vorgestellt. Es kombinierte eine Fachveranstaltung für geladene Expertinnen und Experten aus Nord und Süd mit einer öffentlichen Veranstaltung, an der Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft sowie Zivilgesellschaft teilnahmen.

Das Symposium fand in Kooperation folgender Träger statt:

  • Freie Hansestadt Bremen - Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa
  • Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit - GIZ (ehemals InWEnt)
  • misereor
  • Klimahaus Bremerhaven
  • Heinrich-Böll-Stiftung
  • Germanwatch

Indien-Seminare des Forums Städtesolidarität Bremen – Pune e. V.

Info zum Forum Städtesolidarität Bremen-Pune e. V.

Seit 1983 führt das Forum Städtesolidarität Bremen-Pune e.V. jährlich im Herbst ganztägige Indien-Seminare zur Verbesserung des Kenntnisstandes über Indien für die eigenen Mitglieder und die interessierte Öffentlichkeit durch. Standen zu Beginn der Abbau vielfältiger Vorurteile und die Überwindung der nur auf Hilfsbedürftigkeit und Armut gerichteten Informationen im Vordergrund, konzentrieren sich die Themen in den letzten Jahren auf Indiens Rolle als Schwellenland, das zugleich die größte Zahl verarmter Menschen in seinen Grenzen hat.

Für weitere Informationen schauen Sie doch einfach mal vorbei unter: www.bremen-pune.de

30 Jahre Nicaraguakaffee

Bremer Kaffeepflückerinnen erinnern sich – Pressefrühstück

Kaffee aus Nicaragua

Im Rahmen der Fairen Woche vom 13. bis 26. September 2010 lud der Weltladen Bremen am 22. September 2010 zu einer Gesprächsrunde und einem Pressefrühstück mit geladenen Gästen ein.
Das Fairhandelshaus GEPA feierte 2010 "30 Jahre Kaffee aus Nicaragua" – Anlass für den Weltladen Bremen unter dem Motto "Was ist aus der Bohne der Revolution geworden?" mit prominenten Bremerinnen ins Gespräch zukommen.
Frau Dr. Luise Scherf und Frau Dr. Angelika Saupe (Bremer Frauenausschuss) waren eingeladen, von ihrem Engagement bei der Kaffeeernte in Nicaragua in den Achtziger-Jahren zu berichten. Frau Katharina Utzolino vom Süd-Nord Kontor/GEPA-Fairhandelszentrum Hamburg erläuterte die Entwicklungen und Erfolge des Fairen Handels für die Kaffeebauern und -bäuerinnen in Nicaragua aus heutiger Sicht. Von der Presse waren Vertreter des Weser-Kuriers anwesend. Das Gespräch wurde per Video aufgezeichnet.

Mehr erfahren Sie unter: www.gepa.de